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Informationsveranstaltung zur Stadtentwicklung Schlieren vom 10. September
Die vom Vorstand des Quartiervereins organisierte Informationsveranstaltung zum Thema Stadtentwicklung Schlieren heute und morgen war ein voller Erfolg
. Über 40 Schlierener Bewohner und Interessierte besuchten die Veranstaltung. Stadtrat Jean Claude Perrin informierte über die verschiedenen Planungen und Bauten in Schlieren und stellte sich den Fragen der Besucher.

 

Dazu der Bericht aus dem © Limmattaler Tagblatt vom 12.09.2008

 

Bei 16 000 Einwohnern soll Schluss sein

 


 

Schlieren Stadtrat Perrin informiert zur Stadtentwicklung an einer Veranstaltung des Quartiervereins

Die Stadtentwicklung so gut als möglich zu beeinflussen, um die Qualität hochzuhalten, ist das Ziel des Schlieremer Stadtrats.
Marco Mordasini

«Was sind die Ziele, was sind die Visionen der Stadtregierung?» Dies versuchte Schlierens Stadtrat Jean Claude Perrin an der Informationsveranstaltung des Quartiervereins genauer zu erläutern. «Entwicklung passiert, da kann die Stadt nur reagieren. Bei der Qualität kann sie allerdings die Regeln mitbestimmen», sagte Jean Claude Perrin zuversichtlich. Weiter erklärte er, das es nie das Ziel des Stadtrates gewesen sei, aus Schlieren eine Stadt mit 30 000 Einwohnern zu machen. «Wir möchten nicht mehr als 16 000 Bewohner haben, was aber nicht bedeutet, dass man untätig bleiben darf», so Perrin weiter.


500 Fahrzeuge mehr
Der Stadtrat will alles daran setzen, den einstigen Charme des Dorfkerns wieder neu aufleben zu lassen. Im Zentrum stehen hier vor allem die Einrichtung eines Stadtplatzes und die Erweiterung des Stadtparks im Vordergrund. Der öffentliche Raum im Zentrum von Schlieren solle zwischen 2010 und 2011 spürbar werden. «Unser Ziel ist es, einen nicht kleinen Teil des heutigen Verkehrs welcher über die Zürcher-/Badenerstrasse abgewickelt wird, auf die Bernstrasse umzulagern», skizziert Perrin das Vorhaben. In Zahlen bedeutet dies, dass von den Spitzenwerten im Morgen- und Abendverkehr über 500 Fahrzeuge, neu via Bernstrasse fahren werden.

Stadtbahn braucht mehr Platz
Den Landgewinn, der durch die Spurreduktion an einigen Stellen auf der Zürcher-/Badenerstrasse gewonnen wird, hätte man gerne zugunsten der Wohnqualität weitergeben. «So wie es im Moment jedoch aussieht, benötigt die geplante Stadtbahn diesen Platz», erklärt der Ressortvorstand für Bau und Planung weiter. Mutig meldete sich ein Besucher mit der Frage, warum man die Stadtbahn denn nicht unterirdisch führen könne? «Als man vor vielen Jahren in Zürich über eine U-Bahn abstimmen liess, kam auch aus Schlieren damals ein klares Nein. «Heute wäre man auf jeden Fall froh, hätte man damals anders entschieden», sagt Stadtrat Perrin rückblickend. Eine unterirdische Stadtbahn wäre zudem nicht zu finanzieren. «Wenn eines Tages die Stadtbahn durch unser Gebiet führt, würde ich mich freuen, wenn zum Beispiel auch das Spital Limmattal in die Linienführung integriert wird», legt Perrin seine Vision der nahen Zukunft dar.

Zurzeit zählt Schlieren rund 12 000 Arbeitsplätze, aber nur 3000 Bewohner aus der Stadt selbst arbeiten in Schlieren. «Wir versuchen daher, die vorhandenen Arbeitsplätze stärker mit dem Ort zu verbinden», so Perrin weiter. Mehr Wohnraum, statt nur Arbeitsplätze, lautet also das Motto.

Moderate Linie fahren
Aktuell sind 964 Mietwohnungen und 239 Eigentumsobjekte projektiert oder befinden sich bereits im Bau. Darüber hinaus zeigte Stadtrat Jean Claude Perrin auf einer aktuellen Übersichtskarte noch weitere 12 Projekte, die in Planung sind. Verkehrsintensive Projekte würden an die Peripherie verlegt.

Trotz des Baubooms in Schlieren will Perrin eine eher moderate Linie fahren. «Schlieren ist das Scharnier für den Rest des Limmattals.»

 

Geschenk von QV-Schlieren an Stadtrat Perrin. (Gestallten von R.Werth)

 

 


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