.....denn Politik beginnt im Quartier

 

 

 

  Politik  

Interview mit Thomas Widmer

  Links
   

Home

Ziele

Gemeinderat

Schulpflege

Politisch akt. Mitglieder

Agenda

Wahlen

 

 

Verein

Vereinsstatuten

Vorstand

Kontakt

 

Archiv

 

 

 

 

 

© Limmattaler Tagblatt / MLZ; 12.05.2009; Seite 19

«Ratsbetrieb soll Spass machen»

Thomas Widmer (Quartierverein) ist neuer Präsident des Schlieremer Parlaments

Neukonstituierung im Parlament Schlieren: Zum ersten Mal stellt der Quartierverein (QV)
einen Ratspräsidenten. Thomas Widmer folgt auf Thomas Grädel (SVP). Das Parlament wählte
Widmer gestern Abend zum «höchsten Schlieremer».
Daniel von Känel

Der 43-jährige Wirtschaftsinformatiker Thomas Widmer gehört seit dem Jahr 2002 dem
Parlament Schlieren an. Gestern wurde er bei der Neukonstituierung des Parlaments zum
Ratspräsidenten gewählt. Damit hat zum ersten Mal ein Vertreter des Quartiervereins (QV)
dieses Amt inne. Vier Vertreter hat der Quartierverein im Schlieremer Parlament › neben
Thomas Widmer sind dies Arthur und Jürg Naumann sowie Silvia Coque. Zudem ist der
Quartierverein auch in der Schulpflege und in weiteren Behörden und Kommissionen
vertreten.

Thomas Widmer, Sie sind neuer Ratspräsident, der erste des Quartiervereins obendrein. Was
bedeutet das für Sie?


Thomas Widmer: Für mich ist es natürlich eine Ehre, dass ich dieses Amt ausüben darf.
Wichtig ist aber vor allem, dass der Quartierverein einen Ratspräsidenten hat. Wir wollen
nicht nur Oppositionspartei sein, sondern auch die Verantwortung in solchen Ämtern
wahrnehmen. Ich denke, es gibt dem Quartierverein eine neue Gewichtung, eine neue
Bedeutung.

Warum hat es bisher noch keinen QV-Ratspräsidenten gegeben?

Widmer: Es hat sich bisher noch nicht ergeben. Wir sind ja auch erst vor acht Jahren eine
Fraktion im Parlament geworden.

Was haben Sie für Ziele als Ratspräsident?

Widmer: Ich möchte den Ratsbetrieb so gestalten, dass er Spass macht. Ich denke auch, die
Politik könnte noch etwas mehr Lockerheit, oder besser Unverkrampftheit vertragen. Aber
natürlich will ich einen reibungslosen Ablauf des Parlamentsbetriebs anstreben. Die
politischen Veränderungen sind ja nicht in den Händen des Ratspräsidenten, sondern des
Parlaments. Sie entstehen auf dem Weg von Eingaben. Wichtig ist für mich, dass Schlieren
den eingeschlagenen Weg weiterführt, mit Veränderungen zugunsten der Wohnqualität
beispielsweise.

Wie kommt es eigentlich, dass der Quartierverein in der städtischen Politik als Partei
mitmischt?


Widmer: Nun, der Quartierverein wurde eigentlich aus einem politischen Motiv heraus
gegründet. Bewohner des Quartiers Mülligen fühlten sich in der Schlieremer Politik zu
wenig berücksichtigt. Mittlerweile haben wir aus ganz Schlieren Mitglieder, auch die
Parlamentsvertreter sind aus verschiedenen Quartieren.

Wie lange sind Sie schon im Quartierverein aktiv?

Widmer: Seit acht Jahren bin ich beim Quartierverein aktiv. Sieben davon bin ich nun im
Parlament.

Warum sind Sie gerade dem Quartierverein beigetreten?

Widmer: Ich hatte oft Mühe, mich mit einer nationalen Partei zu identifizieren, die auf
eine bestimmte Seite ausschlägt. Der Quartierverein bezieht sich ausschliesslich auf die
Lokalpolitik, das gefällt mir. Man könnte den Quartierverein vielleicht als mitte-rechts
bezeichnen, grundsätzlich kommt es aber auf die einzelnen Geschäfte an. Mir gefällt
dieser starke Fokus ausschliesslich auf die lokalen Themen. Eine gute Wohnqualität, in
der Stadt insgesamt und in den verschiedenen Quartieren, ist uns wichtig. Die Bevölkerung
soll sich wohl fühlen in Schlieren.


 

 


Stadt Schlieren

Schule

Schwimmbad im Moos

Baustellen

Zentrumsplanung

Vereine